es ist das Herz…

Das Herz ist ungefähr so groß wie eine geballte Männerfaust und wiegt etwa 300 Gramm bei Männern und 250 Gramm bei Frauen. Es besteht zum größten Teil aus Muskelgewebe und pumpt das Blut in jeden Teil unseres Körpers. Das Herz versorgt alle Organe und jede einzelne Zelle mit Sauerstoff und Nährstoffen. Pro Schlag pumpt das Herz ungefähr 70 bis 80 Milliliter Blut in die Gefäße. In einer Minute bis zu sechs Liter.

Es schlägt pro Minute etwa 70 Mal, also 100.000 Mal am Tag. Bis zu einem Alter von 70 Jahren schlägt es mehr als 2,5 Milliarden Mal. Das Herz einer Frau schlägt durchschnittlich schneller als das eines Mannes. Bei Verliebte schlägt das Herz synchron wenn sie sich drei Minuten lang in die Augen schauen. Warum das so ist, ist allerdings immer noch ein Rätsel.

…und wenn unser Herz  in Gefahr ist versuchen wir es zu beschützen.

Entweder wir laufen davon oder wir greifen an. Wissenschaftler nennen das Kampf oder Flucht und meistens können wir es nicht kontrollieren. Wir sind eben alles gebrannte Kinder.
Wir wissen alle wie es ist, wie es sich anfühlt wenn das Herz in Gefahr ist. Und nichts fürchten wir mehr als eine Wunde die neu aufgerissen wird. Diese Angst macht uns misstrauisch und vorsichtig. Sie lässt uns die schönen Dinge nicht genießen, weil wir ständig darauf warten, dass etwas Schlimmes passiert. Etwas, das unser Herz in Gefahr bringt.
Das Alles macht es irrsinnig schwer einfach jemandem zu zeigen was man empfindet. Verdammt wie schwer ist es heut zu Tage, jemandem zu sagen: He! Ich mag dich! Wir haben viel zu viel Angst verletzt zu werden.
Einerseits spielen wir lieber den/die Unnahbare/n – Lieber etwas verschwommen sein an den Rändern. Lieber keine Gefühle zeigen.
Andererseits ist es eben unglaublich schwer einschätzen zu können wie ernst es dem anderen auch wirklich ist. In der heutigen Zeit, in der ein „gefällt mir“ oder ein schneller Kommentar unter ein Bild mit einem tollen hashtag so schnell vergeben wird … wir wissen wie leicht so etwas über die Finger geht und wie unecht es sein kann. Trotzdem kann so ein blödes like so viel Gewicht tragen. Und es macht uns unsicher. Noch unsicherer als zuvor.  Selbst wenn dann jemand kommt und es  super einfach und toll beginnt (so wie es sein sollte) können wir es einfach nicht glauben. Wir sind ja zusätzlich zu all dem Misstrauen im Glauben, dass die wahre Liebe nie den einfachen Weg nimmt. Es müssen sich immer im 2.Akt Hindernisse auftun, bevor man im 3.Akt zum Happy End wieder zusammenfinden darf.

Aber all das ist im Prinzip ja nur so schwer, weil wir einfach nicht wissen was denn der andere wirklich denkt. Wie einfach wäre es Gefühle zu erwidern wenn sie doch nur einmal vom Gegenüber ausgesprochen werden.
Ich verrat euch was. All das ist so schwer weil der Andere dasselbe Spiel spielt, meistens mit demselben Ausgangspunkt.
Dasselbe Spiel. Dasselbe Misstrauen.
Wenn wir das wissen, warum trauen wir uns nicht über unseren Schatten zu springen?
Warum trauen wir uns so selten einfach zu sagen was wir denken?
Vielleicht sollten wir all unseren Mut zusammen nehmen und den Schritt wagen, alles auf eine Karte zu setzten. Manchmal ist es aber auch gut Dinge wachsen zu lassen. Ich glaube, manchmal sollten wir unsere Ängste beiseiteschieben und abwarten was passiert. Einfach mal zurück lehnen und genießen. Und während wir warten und genießen sollten wir uns auf gar keinen Fall mit all unseren Zweifeln und Ängsten selbst im Weg stehen.

 

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Never apologize for saying what you feel. That´s like saying, „sorry for being real.“

 
 
 
 
 
 
 

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